Seit jeher haben die Menschen versucht sich Nachrichten schnell über lange Strecken zu schicken.
Schon in der Antike wurden Nachrichten mit Feuer- signalen oder Rufpostketten übermittelt. Die Mayas "funkten" ihre Botschaften mit Obsidian-Spiegeln, die Indianer Nordamerikas mit Rauchzeichen. Selbst das Jodeln der Alpenbewohner diente der Kommunikation.
 

Der erste Morsecode umfasste nur Zahlen

Der Morse-Code beruht auf der Erfindung des Kunstmalers Samuel Morse, der Idee der elektrischen Telegraphie angeblich auf einer Europa-Reise bei Gesprächen mit technisch versierten Mitfahrern aufgeschnappt haben soll.
 

Mit der Entwicklung der Funk-Telegraphie um 1900 wurde der “berühmte” Morsetaster eingeführt, mit dem man direkt im Morsecode über den Äther senden konnte.

 

Nicht nur in der Telegraphie wurden Morsecodes benutzt

Im zweiten Weltkrieg wurden per Morsecode verschlüsselte Botschaften von Spionen aus Deutschland und anderer Nationalitäten aus Großbritannien geschmuggelt.

Die Codes wurden bspw. in Modezeichnungen für Damen- bekleidung als Stickereien getarnt. Morsecodes in Modezeichnungen

Morsecodes sind auch in bekannten Melodien enthalten:
Der SMS-Signalton bei Nokia-Handys entspricht den Codes für die Zeichenfolge "S M S".
Früher enthielt die Melodie der ZDF-Nachrichten den Morsecode für "heute".

Morsen heute

Der Morse-Code als Mittel zur Kommunikation ist heute noch in der Seefahrt in Gebrauch. Auch dient er als Steuerung von Computern für körperlich Behinderte.
Um festzustellen, ob das schreiben einer SMS schneller ist als Morsen, traten am 13.Mai 2005 in der NBC-Fernsehreihe „The Tonight Show with Jay Leno“ zwei Jugendliche gegen zwei Amateurfunker an. Die Amateurfunker gewannen.

 

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